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THEMA: Ein interessantes Experiment
#1165
Bea
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Geschlecht: weiblich Geburtstag: 26.12.1964
Ein interessantes Experiment 23.11.2009 14:29  
Hallo Mitreisende,

in seinem Buch "Das Prinzip" beschreibt Campobasso ein interessantes Experiment.
Es wurde ein Roboter entwickelt, der sich in einem eingeschränktem *Gehege*, einer Kiste, nach Zufallsprinzip bewegte. Die Bewegungsabläufe wurden aufgezeichnet. Die Bewegungsspuren waren gleichmäßig auf den ganzen Käfig verteilt.
Dann setzte man an eine Seite einen Käfig, in dem ein Ei gelegt wurde, aus dem kurze Zeit später ein Küken schlüpfte.
Das Interessante ist, dass Küken das, was sie nach dem Schlüpfen als erstes wahrnehmen, für die eigene Mutter halten.

Man zeichnete weiter die Bewegungen des Roboters auf. Es stellte sich heraus, dass er sich hauptsächlich auf der Seite des Küken- Käfiges aufhielt.

Wenn also ein Küken imstande ist, auf Materie geistig einzuwirken- welche Möglichkeiten hat dann der Mensch?

Ich finde es grandios, denn es ist für mich eine Bestätigung und mein Verstand akzeptiert diese Tatsache ohne Einwände :)

Liebe Grüße
Bea
 
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IchbindieIchbin
#1170
Kyra
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Aw: Ein interessantes Experiment 23.11.2009 18:26  
Für mich stellt sich da außerdem mal wieder die Frage, was nutzen wir eigentlich von unserem Potential?
Außerdem, wo führen Entwicklungen mit Robotern hin?
Hier mal zwei Beispiele, gestückelt in zwei Posts:

Projekt Symbrion:
Symbrion

und dazu:

 
Letzte Änderung: 23.11.2009 18:53 von Harald.
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#1172
Kyra
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Aw: Ein interessantes Experiment 23.11.2009 18:39  
Also gleich mal das nächste:
Ein Rattenhirn gesteuerter Roboter:



So... nun habe ich hier schon wieder so ein weisses Loch in der Vorschau!
Auch auf you tube zu finden unter: Rat Brain Robot.

LG,
Kyra


Hihi, doch endlich gibt´s mal FARBE!Schön.
 
Letzte Änderung: 23.11.2009 18:53 von Harald.
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#1173
Harald
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Aw: Ein interessantes Experiment 23.11.2009 19:49  
Bea schrieb:

Wenn also ein Küken imstande ist, auf Materie geistig einzuwirken- welche Möglichkeiten hat dann der Mensch?

Wobei es bei diesem Experiment glaube ich wichtig ist, dass der "Mutter-Such-Instinkt" ein sehr starker Impuls ist, da hängt quasi das ganze Leben des Kükens dran, sprich: totale Aufmerksamkeit! Eigentlich sogar nichts anderes als das! Und das Küken ist sich bis in die letzte Zelle sicher, dass dies seine Mama ist! Keinerlei Zweifel!

Nachtrag: was mir grad noch einfällt, ist, dass solche Experimente ja nicht einfach so gemacht werden, sondern dass meist schon eine bestimmte Absicht oder Idee dahintersteckt, sprich: die Aufmerksamkeit ist meist schon auf ein ganz bestimmtes Ergebnis gerichtet. Dann wäre aber nicht das Küken der "Einwirkende", sondern der Beobachter, der das Experiment durchführt und vielleicht geradezu erwartet, dass es genau so ausgeht.
Allerdings wäre dann die Frage, wie es wäre, wenn zeitgleich zwei Wissenschaftler unabhängig voneinander dasselbe Experiment durchführen würden; einer ist überzeugt, der andere nicht.

Ich lese das Buch übrigens auch gerade, bin aber noch nicht bis zu dieser Stelle gekommen.

@ Kyra:

Für mich stellt sich da außerdem mal wieder die Frage, was nutzen wir eigentlich von unserem Potential?
Na superwenig würde ich sagen. Wenn man einigen Aussagen glaubt, dann ja nur ca. 5-10% unserer Gehirnkapazität. Und - nicht zu vergessen - ca. 95% unserer DNS scheinen ja auch brachzuliegen (sog. "Junk" DNS ). Da fragt man sich doch eigentlich spontan: Wozu ist soviel da, wenn es nicht genutzt wird. Man munkelt ja, dass das nicht so bleiben wird
Bleibt die Frage, ob wir denn wenigstens diese 5% optimal nutzen *hüstel*

Außerdem, wo führen Entwicklungen mit Robotern hin?
In der Vergangenheit wurden solche Entwicklungen früher oder später immer für millitärische Zwecke genutzt. Aber ich will nicht schwarzmalen.
Ich denke, solche Entwicklungen sind letztendlich überflüssig, weil wir in nicht allzu ferner Zukunft unser Potential eben voll nutzen werden, einschließlich jegliche Art von Manifestation, körperloses Fortbewegen, "Zeitreisen" etc. pp ... :)

Liebe Grüße
Harald
 
Letzte Änderung: 23.11.2009 22:42 von Harald.
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#1181
Kyra
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Aw: Ein interessantes Experiment 24.11.2009 10:05  
Ihr Lieben!

Die Sache mit der Gehirnausnutzung; ja so sehe ich das ebenfalls.
Mal ganz kurz gefasst:
Es kann nur besser werden, denn mit der Hirnmasse ist noch so einiges möglich.

Zu der Entwicklung von Robotern mit Ratten Hirn ist dieser Artikel aufschlussreich.
-> Menschliche Hirnzellen sollen Roboter steuern
Es geht ja nicht nur um die militärische Nutzung, sondern auch um die Entwicklung im medizinischen Sektor.

Die anderen Bereiche in denen Roboter bereits eingesetzt werden, kennen wir z.B. Automobilindustrie, Spielzeugindustrie, etc.

Nun es wird die Wirtschaft einerseits in den wissenschaftlichen, sprich Forschungsbereichen ankurbeln, andererseits gehen einige handwerkliche Bereiche wieder den Bach runter.

Harald, aber Recht hast Du, Schluss mit der Schwarzmalerei, denn wir wollen ja eine bunte, harmonische, friedvolle Welt.

„Körperloses Fortbewegen und Zeitreisen“ praktizieren wir doch schon lange … nachts, wenn wir schlafen!

Alles Liebe,
Kyra :)
 
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#1182
Kyra
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Aw: Ein interessantes Experiment 24.11.2009 10:14  
Die Seite will nicht!
Dann eben so :

Menschliche Hirnzellen sollen Roboter steuern
10.09.2009
Erkenntnisse könnten Therapie für Epilepsie verbessern
Forscher der Universität Reading arbeiten an einem von menschlichen Gehirnzellen gesteuerten Roboter, der schon bald durch das Labor von Kevin Warwick und Ben Whalley fahren könnte.

Erste Versuche mit Gehirnzellen von Ratten verliefen viel versprechend. Ein einfacher Roboter wurde mit 300.000 in einer Nährlösung gezüchteten Rattenhirnzellen ausgerüstet, die an die Abstands-Sensoren des Roboters angeschlossen wurden und sich als fähig erwiesen, den Roboter durch einen Raum zu steuern. Dabei zeigte sich der Rattenroboter erstaunlich agil und wich Hindernissen geschickt aus. Als nächsten Schritt planen die Forscher nun ähnliche Versuche mit menschlichen Gehirnzellen zur Robotersteuerung.

Die Beobachtung, wie die menschlichen Neuronen auf Stimulation reagieren, könnte unter anderem auch wichtige Erkenntnisse in der neurologischen Erforschung von Krankheiten wie Epilepsie liefern, heißt es vonseiten der Forscher. Ein als "Bursting" bekanntes Phänomen, welches das gelegentliche gleichzeitige "Steckenbleiben" zahlreicher Neuronen beschreibt, ähnelt den Vorgängen, die im menschlichen Gehirn bei einem epileptischen Anfall vorkommen. Gelingt es den Forschern, dieses Phänomen bei ihren Robotern mithilfe chemischer, elektrischer oder physischer Reize zu verändern, könnte dies einen entscheidenden Fortschritt im Bereich der Epilepsietherapie bedeuten.

Die Verwendung menschlicher Gehirnzellen soll auch helfen, Unterschiede in den Funktionen der Gehirne von Menschen und Ratten festzustellen. "Wir werden versuchen, herauszufinden, ob sich die Lernfähigkeit und das Gedächtnis unterscheiden", sagt Warwick. Dabei sollen Roboter jeweils von Gehirnzellen der verschiedenen Spezies kontrolliert werden. Anschließend wird untersucht, ob es Unterschiede gibt. Erste Versuche mit menschlichen Gehirnzellen sollen starten, sobald die Tests mit dem Ratten-Äquivalent abgeschlossen sind. Um ethische Vorbehalte machen sich die Forscher indes keine Sorgen, da die Gehirnzellen-Kulturen frei erhältlich sind. "Ethische Fragen muss sich die Firma stellen, von der wir die Gehirnzellen beziehen", sagt Whalley.

 
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