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THEMA: Meditieren/Visualisieren
#1815
Blake
Handeln ist genauso wichtig wie Denken!
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Geschlecht: männlich
Meditieren/Visualisieren 20.01.2010 20:43  
Hallo meine Damen und Herren,

lange war ich nicht mehr hier, nu schreib ich tatsächlich wieder was.

Ich bin etwas verunsichert bezüglich meiner täglichen Übungen. Vor ein paar Wochen habe ich angefangen, neben meinem morgendlichen Visualisieren a la MKS des Abends noch ein wenig zu meditieren. Wenn ich meditieren richtig verstehe, soll man da ja (ganz im Gegensatz zum MKS) sich nicht der Verzückung hingeben (so wie ichs vom "Solar-Plexus-Kribbeln a la Haanel" gewohnt bin), sondern im Gegenteil, grade bei aufkommender Verzückung diese wieder verlassen und sich "auf das Konzentrieren konzentrieren".

Hab ich zumindest im Buch "Meditieren" ausm Rabaka-Verlag gelesen. Angeblich soll man, um erfolgreich Konzentration aufzubauen, 3 Stunden täglich(!) meditieren. Ist das nicht ein bisschen viel? Also nicht unbedingt am Stück, sondern insgesamt, über den Tag verteilt.

Daher bin ich jetzt ein wenig durcheinander, weil ich mich jetzt nicht so richtig entscheiden kann, ob ich mir jetzt entweder während meiner Entspannung was ganz tolles vorstellen soll, wo ich so rischtisch Glückgefühle kriege, oder ob ich, um meine Konzentration zu stärken (?), möglichst Gefühlsfrei bleiben sollte. Zumal ich mir nicht sicher bin, ob das jetzt gut ist, wenn der Solar-Plexus glüht oder nicht, weil ich damit unter Umständen dieses spezielle Chakra überstrapaziere, und somit eventuell die anderen Chakren schwäche.
Und Konzentration ist bei mir im Alltag immer noch ein heikles Thema, ich schweife immer wieder gerne gedanklich ab, weniger beim Entspannen, sondern eher auf den Alltag bezogen...


Euch allen nachträglich noch ein frohes neues Jahr wünscht
Der Robert

P.S.: Life is beautiful! Ich lebe tatsächlich jeden Tag immer intensiver und scheine mich immer mehr vom Theoretiker zum Pragmatiker zu entwickeln. Jedenfalls grübele ich nicht mehr so viel wie früher, sondern handele (wenn auch manchmal recht impulsiv, was mitunter zu Ärger führt, aber irgendwie fühle ich mich dabei so...lebendig!). Auch ein schönes Gefühl.
 
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#1820
Sylvie
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Geschlecht: weiblich Ort: Erding bei München Geburtstag: 06.04.1967
Aw: Meditieren/Visualisieren 21.01.2010 09:37  
Hallo Robert,

meine Meinung:

Erst mal, wer hat Zeit, um 3 Stunden täglich zu meditieren? Um nicht bewerten zu wollen, aber wenn man berufstätig ist, schafft man das nicht, es sei denn, man lässt alles andere liegen und hofft auf eine gute Fee, die dann den Haushalt und den Rest erledigt
Spaß beiseite.

Daher bin ich jetzt ein wenig durcheinander, weil ich mich jetzt nicht so richtig entscheiden kann, ob ich mir jetzt entweder während meiner Entspannung was ganz tolles vorstellen soll, wo ich so rischtisch Glückgefühle kriege, oder ob ich, um meine Konzentration zu stärken (?), möglichst Gefühlsfrei bleiben sollte.
Wie ich kürzlich auch wieder im Buch "Das Prinzip" gelesen habe, ist das Gefühl von grosser Wichtigkeit ! Daher würde ich mal sagen, man sollte während der Meditation ruhig seinen Visualisierungen nachgehen, denn ein Glücksgefühl im Bauch ist immer richtig.

Auch im Video von Gregg Braden "Im Einklang mit der göttlichen Matrix" wird immer wieder auf das Gefühl eingegangen! Was ist Dir wichtig? Nur zu meditieren oder Wunscherfüllung ? Denn der Wunsch kann sich doch nur erfüllen, wenn Gedanke und Gefühl im Einklang sind, man sich im Alpha-Zustand (oder noch besser theta oder delta) befindet und von diesem Zustand aus seine Wünsche "abschickt", dies lässt Wünsche manifestieren.

Meine derzeitige Meinung dazu

Und Konzentration ist bei mir im Alltag immer noch ein heikles Thema, ich schweife immer wieder gerne gedanklich ab, weniger beim Entspannen, sondern eher auf den Alltag bezogen
Das kenne ich auch, die Gedanken schweifen unkontrolliert umher, wenn ich aber merke, ich entwickle ein negatives Gefühl, wenn ich mich z.B. über etwas oder mich ärgere oder grantig bin, dann prüfe ich sofort meine Gedanken und Bingo...meist denke ich dann negativ. Dann schwenk ich sofort um, sag mir pos. Affirmationen auf und schau mir ein lustiges Video auf youtube an, das hilft immer
Danach gehts mir gut.

Jedenfalls grübele ich nicht mehr so viel wie früher, sondern handele (wenn auch manchmal recht impulsiv, was mitunter zu Ärger führt, aber irgendwie fühle ich mich dabei so...lebendig!). Auch ein schönes Gefühl.
Das nennt man authentisch sein
Lieben Gruss - Sylvie
 
Letzte Änderung: 21.01.2010 10:01 von Sylvie.
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Ich bin Licht und Liebe
#1823
Harald
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Geschlecht: männlich harald.kowalski Selbstentdecker.de Ort: Hamburg Geburtstag: 28.10.1965
Aw: Meditieren/Visualisieren 21.01.2010 10:44  
@ Silvie
Denn der Wunsch kann sich doch nur erfüllen, wenn Gedanke und Gefühl im Einklang sind, man sich im Alpha-Zustand (oder noch besser theta oder delta) befindet und von diesem Zustand aus seine Wünsche "abschickt", dies lässt Wünsche manifestieren.
Hm ... das mit dem Alpha Zustand oder tiefer ist sicherlich richtig, aber ich weiß nicht, ob es dann mit dem reinen "Abschicken" der Wünsche getan ist. Einem Wunsch liegt ja meistens ein gedachter und gefühlter Mangel zugrunde und aus einem gefühlten Mangel kann keine Fülle entstehen (ich weiß jedoch nicht, ob das wirklich immer der Fall ist; ich glaube, es gibt da auch Ausnahmen). Es wäre also wichtig, zunächst einmal gefühlte Fülle in sich entstehen zu lassen, sprich: das Gefühl, als wäre der gewünschte Umstand bereits eingetreten.

Aber vielleicht meintest du das auch so. :)

@ Blake
Es gibt so viele verschiedene Meditationstechniken, die die unterschiedlichsten Ansätze haben. Wichtig ist glaube ich, dass du das für dich passende herausfindest. Womit fühlst du dich wohl, was gibt dir Kraft, Ruhe, Frieden usw.? (wobei Meditation nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen sein muss )

Vorgestern war eine Doku im Fernsehen über einen Tendai-Mönch, dessen Meditation hauptsächlich darin besteht, binnen 7 Jahren Nacht für Nacht insgesamt 44.000 Km zu Fuß zurückzulegen. Es beginnt mit 30 Km und endet mit 84 Km, jede Nacht, 7 Jahre lang, egal ob Krankheit, Unwetter oder sonstwas. Dabei betet er noch zwischendurch an 255 verschiedenen Stellen: www.wie.org/de/j13/monks.asp

Vor ca. 10 Jahren machte ich ein paar Monate lang Vipassana-Meditation, morgens 1 Stunde, abends 1 Stunde, still sitzen, den Körper abscannen und bei blinden, nicht fühlbaren Stellen verweilen. Ein 10-Tages-Reatreat dort bedeutet z.B. völliges Schweigen, kein Blickkontakt, bis zu 14 Stunden täglich meditieren usw. ... solche Retreats lassen sich bis zu 3 Jahre ausdehnen.

Will sagen: es gibt die unterschiedlichsten Methoden und deine Aufgabe ist es, die für dich momentan passende herauszufinden.

Jedenfalls grübele ich nicht mehr so viel wie früher, sondern handele (wenn auch manchmal recht impulsiv, was mitunter zu Ärger führt, aber irgendwie fühle ich mich dabei so...lebendig!). Auch ein schönes Gefühl.
Das kenne ich auch, diese schöne neue Freiheit. :)
Allerdings finde ich dabei wichtig, auch schrittweise Mitgefühl für das Gegenüber zu entwickeln, falls es mal nicht sooo guuut ankommt, was ich da spontan manchmal raushaue. Sonst bleibt man schnell im Egoismus hängen, nach dem Motto: mir doch egal, wie ihr euch dabei fühlt, Hauptsache mir geht es gut.

Liebe Grüße
Harald
 
Letzte Änderung: 21.01.2010 10:58 von Harald.
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#1833
Blake
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Aw: Meditieren/Visualisieren 21.01.2010 21:16  
Erst mal Dankeschön an euch beide, liebe Silvie und lieber Harald, für eure Antworten.

Da ich grade extrem platt bin (10 Stunden Büroarbeit am PC sind Traumhaft für die Augen...), erst mal nur ganz kurz, hoffentlich hab ich morgen Zeit und Power, auf eure Antworten einzugehen:

Ich glaube, dass ich einfach ein wenig die Hosen voll habe, was das Visualisieren in Verbindung mit Entspannung und Gefühl reinpacken angeht, da ich unsicher bin, ob ich dadurch nicht das Solar-Plexus-Chakra so überbetone, dass die anderen Energiezentren meines Körpers dadurch praktisch zurückgebildet werden.

Und ich kleiner Schisser hab eben auch Angst, dass ich, wenn ich beim Visualisieren durch die Gefühle viel Energie in mich ziehe, eben diese Energie anderswo fehlt, und das sich das früher oder später rächen wird, dass ich für diesen "Energieraub" bestraft werde. Klingt vielleicht Banane, aber seit ich den Begriff "Magie" in Verbindung mit dem MKS gelesen habe, bin ich da eben sehr unsicher.

Ich geh pennen, auf das alle eure Wünsche in Erfüllung gehen, wünscht euch
Robert
 
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#1835
uael
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Aw: Meditieren/Visualisieren 21.01.2010 23:43  
Lieber Robert

Ich denke nicht, dass bei "überstrapaziertem" Solarplexus dadurch den anderen Chakren etwas fehlt. Der Solarplexus und "seine" Themen sind dann einfach ausgeprägter, sprich der Machtwille und die Lebenskraft dominieren dann mehr, was jedoch bei zuviel Energie zu Gier, Aggression, Reizbarkeit und Stress führen kann.

In traditionellen Abbildungen werden die Chakren als Lotusblüten dargestellt, die vom Körper nach vorne und nach hinten geöffnet sind mit Ausnahme des Wurzel- und Kronenchakras, welche nach unten bzw. nach oben geöffnet sind. Dieses Bild ist anscheinend nicht mehr so allgemein gültig, da es immer mehr Menschen gibt, bei denen die Chakren vertikalisiert sind.

Du kannst Dir das Chakrensystem deshalb auch als Kanal oder Lichtsäule vorstellen und jedes der Hauptchakren ist ein Kraftfeld oder eine Sonne, welche miteinander verbunden sind. Wenn nun der Solarplexus zu stark oder zu offen ist im Gegensatz zu den anderen Chakren, dann sieht das bildlich wie eine Säule aus, die im unteren Bereich eine grosse Ausbuchtung hat.
Du kannst dich nun mit den jeweiligen Chakren in Verbindung setzen, da hineinspüren und mental und durch Gefühle diese öffnen (oder auch schliessen) und so harmonisieren, dass alle gleich offen sind und einen ausgeglichenen Kanal bilden, welcher harmonisch energetisiert. Wichtig ist nach der Meditation die Chakren wieder etwas zu schliessen, damit man nicht zu empfänglich für andere Energien wird und alles wie ein Schwamm aufsaugt.

Doch jeder Mensch hat da andere Tendenzen und Vorlieben, welche Meditation ihm zusagt und welche nicht; auch Brotbacken kann z.B. eine Form von Meditation sein.

Vielleicht magst Du ja einfach jene Meditation wählen, mit der Du Dich wohlfühlst!? :)


Liebe Grüsse
Urs
 
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#1841
Blake
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Aw: Meditieren/Visualisieren 23.01.2010 15:38  
@Sylvie:
Ja, momentan bin ich auch der Meinung, dass das Gefühl sehr wichtig ist. Ich hab mich einfach durch dieses Meditationsbuch verunsichern lassen, dort wird großen Wert auf strikte Einhaltung der Konzentration auf ein Objekt (oder Mantra oder was auch immer) gefordert, und jegliches Gefühl scheint nach der Ansicht der Autoren von der "wahren" Konzentration (wat immer dat auch ist) abzulenken.

Das Buch hab ich inzwischen meinem Arbeitskollegen geschenkt, der wollte das unbedingt haben. Aber gerne doch, hab ich mir gedacht. Wenn ich übrigens für jedes Buch, dass ich in meinem Leben verschenkt habe, einen Euro bekommen hätte, wäre ich jetzt ungelogen sehr reich...
Aber als gelernter Bibliothekar will ich wohl einfach Bücher unter die Leute bringen...

Wie gesagt, momentan sind mir Gefühle beim entspannten Visualisieren sehr wichtig, hab halt einfach bisschen Schiss von wegen Magie usw. usw., einfach mal abwarten, ob mir irgendwann Hörner wachsen und ich anfange, umgedrehte Kreuze erotisch zu finden... Aber wenn das passiert, ists eh zu spät.
Aufrichtig lieben Dank für dein Posting! :)

@Harald:
Es wäre also wichtig, zunächst einmal gefühlte Fülle in sich entstehen zu lassen, sprich: das Gefühl, als wäre der gewünschte Umstand bereits eingetreten.
Genau, daran arbeite ich auch noch. Momentan läufts bei mir z.B. gesundheitlich nich so dolle, und ich merke, wie mein "altes" Denken sofort wieder anfängt, mich mit negativen Bildern zu bombardieren. Gottlob machen sich die Übungen der letzten Jahre bemerkbar, so dass ich dies schnell umdrehen kann. Trotzdem ist dies ein Punkt, der meine volle Aufmerksamkeit erfordert.

Womit fühlst du dich wohl, was gibt dir Kraft, Ruhe, Frieden usw.?
Danke nochmal für den Hinweis! Hab ich heute direkt beim Visualisieren angewandt und es hat wunderbar funktioniert. :)

Will sagen: es gibt die unterschiedlichsten Methoden und deine Aufgabe ist es, die für dich momentan passende herauszufinden.
Rischtisch, bin ich dabei!

Allerdings finde ich dabei wichtig, auch schrittweise Mitgefühl für das Gegenüber zu entwickeln, falls es mal nicht sooo guuut ankommt, was ich da spontan manchmal raushaue. Sonst bleibt man schnell im Egoismus hängen, nach dem Motto: mir doch egal, wie ihr euch dabei fühlt, Hauptsache mir geht es gut
Genau, dass ist momentan mein Hauptproblem, bei aller Euphorie arbeite ich fleissig daran, dies zu verbessern, und die letzten Tage hab ich auch schon gute Erfolge erzielt. Ist wirklich komisch, dass man mit steigendem Selbstbewusstsein aufpassen muss, andere nicht einfach wie lästige Fliegen beiseite zu schubsen.
Ganz lieben Dank für den Hinweis, lieber Harald!

@uael:
Vielen Dank für deine Erläuterungen!!!
Wow, die Chakren sind vertikalisiert worden? Was genau bedeutet das? Hört sich sehr interessant an. Oder ist damit das gemeint, was du im darauffolgenden Satz beschreibst?

Für mich ganz wichtig: Wie kann ich die jeweiligen Chakras öffnen und schließen? Indem ich bewusst sage "Chakra xy öffnen/schließen"? Du schreibst, dies geht u.a. durch Gefühle. Wie kann ich dann z.B. das Halschakra auf und zu machen?
Sorry wenn das vielleicht sehr Anfängermässige Fragen sind, aber sowas interessiert mich brennend!
Sehr herzlichen Dank für deinen Beitrag, lieber Urs, und einen herzlichen Gruß in die Schweiz.

@Alle:
Benutzt ihr Düfte beim Meditieren/Visualisieren? Und wenn ja, welche? Eher Räucherstäbchen oder lieber Duftöle? Ich kann mich nämlich nie zwischen den beiden entscheiden, wobei die Stäbchen doch deutlich billiger sind.

Grüße aus dem Westen der Republik sendet euch allen
Robert
 
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