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THEMA: Die Transformation unseres Planeten
#1945
Die Transformation unseres Planeten 07.02.2010 18:58  
Die Transformation unseres Planeten: Ankommen auf der Neuen Erde

aus www.energie-der-sterne.de/Impressum/Lich..._der_neuen_erde.html

Wie bereits mehrfach erwähnt, ist mit der Sommersonnenwende im letzten Jahr ein Prozess in Gang gekommen, der uns in einen ganz neuen Raum führte. Ursprünglich sollte dieser Wechsel der Ebenen bereits vor zwei Jahren stattfinden, doch da der Wandel möglichst mit allen Menschen der Erde passieren sollte, 2007 aber noch nicht alle vorbereitet waren, kam es zu einer Änderung des Plans, der eine Verzögerung beinhaltete. Im letzten Jahr kam es erneut zu einer 6-monatigen Verzögerung, die durch die Trennung der Welten zustande kam. Diese fand am 9.9.09 statt. Von der Tag- und Nachtgleiche am 21./22. September an fand dann eine Anpassung statt, damit alles an seinen Platz kommen konnte. Und erst im November kam es schließlich zur lang ersehnten Verschiebung.

Die Zeit zwischen September und November war daher eine sehr schwierige und herausfordernde Zeit, in der sich viele in Zuständen von Angst, Depression und Erschöpfung wiederfanden. Es kamen Reste von Dunkelheit an die Oberfläche, um losgelassen zu werden und sich schwingungsmäßig aus alten Umständen herauszulösen. Die alte 3D-Bühne wurde abgebaut; die Spiele wurden beendet. Viele trennten sich in dieser Phase von Wohnungen, Jobs, Freunden und Partnern. Gleichzeitig fand eine Annäherung an Gleichgesinnte und an Menschen statt, die aus der eigenen Seelenfamilie stammen. Zwischen dem 9.9. und dem 11.11. kam es außerdem zu enormen Umwandlungen in unserer Realität, deren Auswirkungen wir aber erst jetzt beginnen wahrzunehmen. Dann nämlich, wenn das höhere kollektive Bewusstsein beginnt, Manifestationen zu erschaffen.

Um diese neuen und höher angesiedelten Manifestationen zu ermöglichen und tragfähig zu machen, wurden neue Energiegitternetze des Planeten aktiv. Doch nicht nur neue Energiegitternetze sind entstanden, die Erde hat sich auch neu positioniert und bewegt sich jetzt mit einem etwas anderen Neigungswinkel. Diese Kippung wird von uns nicht direkt gespürt, doch das Ausbalancieren der Neigung spürten wir im Auf und Ab der Gefühle (Depression, Dunkelheit, emotionale Achterbahn) und der starken physischen Symptomatik. Sensible Menschen haben vielleicht gespürt, wie sich etwas „verschiebt“, was sich so anfühlte, als ob sich für einen Augenblick die Erde bewegt hat. Der Schwindel und das Gefühl, energetisch für eine Sekunde unterbrochen zu sein, kennzeichneten diese Phasen.

Im November/Dezember waren viele Menschen wochenlang krank und schienen gar nicht mehr gesund zu werden. Vor allem die große Erschöpfung war auffällig. Die Umwandlungsprozesse des Körpers waren dabei enorm und so stark wie noch nie zuvor im gesamten Transformationsprozess. Es war als ob kurz vor dem Betreten der neuen Welt schnell noch alles abgeworfen werden musste, was nicht in die neue Welt gehörte. Dabei baute sich nicht nur einfach unser Körper um, sondern die Blaupause – unser ursprünglicher Bauplan – arbeitete sich Stück für Stück in unser System ein und gab nach und nach unsere „Originalversion“ frei. Schließlich zeigten sich auch alle noch nicht verarbeiteten Herausforderungen der letzten Jahre noch einmal kurz und punktuell, um sie kurz noch einmal zu durchleben.

Die Trennung der Welten

Der 12. Dezember markierte einen weiteren Meilenstein im Aufstiegsprozess. An dem Tag und in den Tagen darauf vollendete sich die Trennung der Welten, die im September begonnen hatte. Die 3D-Realitäts-Matrix trennte sich von der höherdimensionalen Matrix der neuen Erde, die in den letzten Jahren entstanden ist. Doch es war eine schwere und zeitverzögerte Toröffnung, die erst am 16. Dezember ihre Auswirkung hatte. Wir trennten uns von angstbesetzten Konstrukten, alten politischen Inhalten, überholten Vorstellungen usw.. Alles, was jedoch noch an diesbezüglichen mentalen Konstrukten in uns war (schlechte Gedanken, Kritik, Missverständnisse, Polarisierungen), kam ebenfalls nochmal an die Oberfläche und zeigte sich. 12:12 war ein Durchgang zum wahren und echten Sein. Alles Erreichte wurde ab da stabilisiert, und alles, was wir bis dahin an Wahrem und Authentischem entwickelt hatten (vor allem in uns selbst), etablierte und festigte sich.

Dann kam die Wintersonnenwende mit einem weiteren Tor: das 12:21. Zeitgleich fand die dritte und letzte Konjunktion zwischen Jupiter und Neptun statt. Der 21./22. Dezember erschuf einen Durchgang, um endgültig in die Schwingung der neuen Erde einzutreten. Es war ein verbindungsübergreifendes Portal, das Vergangenheit und Zukunft miteinander verband und uns mit unserem ursprünglichen, authentischen Selbst vereinte. Der Durchgang durch dieses Tor bedeutete, das Alte hinter sich zu lassen und sich für die Herzensenergie der neuen Zeit bereitzumachen, und auch die Zeit ab jetzt anders wahrzunehmen, weil sie tatsächlich kollabiert ist. Und es bedeutet, keine Interaktion mehr mit der Dualität haben zu müssen. Dort allerdings kamen Wahrheiten ans Licht, die keinen Raum mehr dafür lassen, sich etwas vorzumachen, und wo stattdessen Mitgefühl gefordert ist. Neben einer Reinigung (Hochwasser) war außerdem die Gewaltbereitschaft in diesen Tagen höher. Auch Kurzschlüsse konnten vorkommen.

Das alte Energiegitternetz, das nur noch an einem Punkt anhaftete, löste sich zu dieser Zeit ganz ab. Wir waren sozusagen in einem „Raum ohne Raum“, wie Karen Bishop es ausdrückte. Denn tatsächlich ist die alte Welt zusammengebrochen, auch wenn sie noch genauso aussieht wie vorher. Was wir sehen ist eine „Illusion“, ein Abbild aus der Erinnerung, das wir aufrechterhalten, um nicht gänzlich ins Nichts zu fallen. Diese illusorische Matrix der alten Welt dient uns sozusagen als „Benutzeroberfläche“, auf deren Grundlage wir die neue Welt gestalten und umschreiben können, während sich im neuen Gitternetz neue Manifestationen einprägen können…

Der gesamte Artikel einschließlich der dazugehörigen weltlichen Ereignisse findet sich in LICHTSPRACHE Nr. 70

ich finde die zeitschrift lichtsprache höchst interessant für uns alle

licht und liebe andrea
 
Letzte Änderung: 07.02.2010 19:00 von .
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#1949
Aw: Die Transformation unseres Planeten 07.02.2010 19:51  
Klima - zurück zum Ursprung

Die Monate Dezember und Januar bescherten uns einen Winter wie in früheren Zeiten, als gäbe es keinen Klimawandel. Alles war eingeschneit und das Leben wurde auf zauberhaft-winterliche Weise verlangsamt.

Doch der massive Schneefall richtete auch Chaos an. Viele Flieger konnten nicht starten, einige Flughäfen – so wie in Großbritannien – stellten sogar ihren Betrieb ein. Auch Züge verspäteten sich. Es kam zu Stromausfällen, an einigen Orten hatten die Schüler schulfrei, und einige Gebäude mit Flachdach schlossen vorsorglich ihren Betrieb. In An der Ostsee kam es zu einer kleinen Sturmflut, während einige Orte auf den Inseln von der Außenwelt abgeschnitten waren. Sogar das Streusalz ging uns aus. Auf dem Brocken (Harz) fielen Anfang Januar 77 Zentimeter Schnee.

Menschen mussten in ihren Autos übernachten, weil sie nicht weiterkamen. England erlebte die extremste Kälte seit 30 Jahren. In Polen wurden minus 30 Grad Celsius gemessen. In Teilen des Landes hatten die Menschen wochenlang keinen Strom mehr. Auch Russland litt unter der grimmigen Kälte. Neben Europa waren auch der größte Teil Nordamerikas und Teile von Asien davon betroffen. Sogar im sonnenverwöhnten Florida herrschten Minusgrade. In Japan kam das öffentliche Leben fast zum Erliegen. Und in China froren dutzende Schiffe in den Häfen fest.

In der gegenwärtigen Phase des Wandels kehren wir alle zu unserem Seelenursprung zurück. Dies beinhaltet auch eine Rückverbindung zu dem, was wir am Anfang des Transformationsprozesses an Visionen hatten. Das Schneewetter der letzten zwei Monate ist ebenfalls so ursprünglich wie früher gewesen – so als ob es keinen Klimawandel (mehr) gäbe.

Der viele Schnee, den wir zuletzt im Rekordwinter vor 30 Jahren (1978/79) hatten, erinnerte tatsächlich an die Zeit in den 1970ern. Die Natur zeigte uns Grenzen auf, aber die Erde sagte uns vielleicht auch: „Seht, es gibt ihn nicht wirklich, den Klimawandel, jedenfalls nicht so wie ihr denkt.“ Da wir in einem ganz neuen Raum angekommen sind, war auch das Klima zu Anfang des Jahres neu, ungewohnt und – reinigend, denn der Schnee deckte die Erde zu und half ihr beim Ausruhen.

Zuguterletzt brachte der Schneefall auch uns Menschen eine Phase der Entschleunigung, wodurch wir uns im Alltag auf das Wesentliche reduzieren mussten, da vieles nicht mehr mit dem Auto unternommen werden konnte. Der Schneefall hielt und hält so lange an, bis wir begreifen, dass wir die alten Fahrbahnen verlassen müssen, wenn wir im Neuen ankommen wollen. Nicht umsonst hat der lang anhaltende Frost so viele Fahrbahnen beschädigt.

(© Susanne Sejana Kreth, Zusammenfassung aus Beiträgen in LICHTSPRACHE Nr. 70, Febr./Mrz. 2010)
Siehe auch: Das Scheitern des Klimawandels www.energie-der-sterne.de/Impressum/Lich...es_klimagipfels.html
 
Letzte Änderung: 08.02.2010 06:49 von .
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#1950
Aw: Die Transformation unseres Planeten 08.02.2010 06:47  
Das Erdbeben in Haiti

Das Erdbeben in Haiti ließ mit einer Stärke von 7,0 keinen Stein mehr auf dem anderen. Die Hauptstadt Port-au-Prince war so gut wie zerstört, der Präsidentenpalast zusammengebrochen, die Infrastruktur beschädigt und die meisten Menschen obdachlos. Es wurde vermutet, dass bis zu 200.000 Seelen ins Licht gegangen sind. Auch in den Tagen danach kam die Erde nicht zur Ruhe und erzeugte ständig weitere Nachbeben. Was war der Hintergrund?

Seit Dezember hatte sich in der Erdmatrix viel Druck aufgebaut, da wir einen ganz neuen Raum betreten haben, der auch ein neues Energiegitternetz aktivierte. Riesige Energieumwälzungen fanden statt, und ständig strömte höhere Energie auf unseren Planeten und formte das Gitternetz der Erde um. Was nicht auf starkem Fundament aufgebaut ist, bricht jetzt unter dem großen Druck zusammen. Wir erleben zwar schon seit Jahren Zusammenbrüche materieller Art, aber seit wir auf der neuen Erdebene angekommen sind, werden sie intensiver.

Das Erdbeben in Haiti war eine solche Druckentladung. 140 Jahre lang hatte sich dort eine Spannung zwischen zwei Erdplatten aufgebaut und nun eine Verschiebung von 1 – 2 Metern verursacht. Genau das Gebiet zwischen den zwei großen Amerikas war betroffen – zwischen zwei Welten also. Dass dies genau in dem Gebiet geschah, wo sich außerdem alter atlantischer Boden befinden, lässt ebenfalls aufhorchen. In Haiti sind zudem noch alte Unterdrückungs-Energien von ehemaliger Sklaverei und dem einstigen Kolonialwesen verankert gewesen. All das entlud sich in einem einzigen Akt zu einer Zeit, wo die gesamte Erde eine Erneuerung ihres Energiegitters durchmachte und einen neuen Raum betrat. Die Menschen, die sich auf anderen Ebenen bereit erklärt hatten, ein Teil dieser Erfahrung zu sein, haben dabei zu einer monumentalen Herzöffnung beigetragen, die den Planeten wiederum in einen neuen Herzensraum hinein angehoben hat.

(© Susanne Sejana Kreth, Zusammenfassung aus Beiträgen in LICHTSPRACHE Nr. 70, Febr./Mrz. 2010)
www.energie-der-sterne.de/Impressum/Lich...dbeben_in_haiti.html
 
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#2619
Aw: Die Transformation unseres Planeten 12.06.2010 11:40  
Vulkanausbruch in Island - Ein raumschaffender Moment

Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull war nach den beiden Erdbeben in Haiti und in Chile ein weiteres großes Wandelereignis, das diesmal ganz Europa umgekrempelt hat. Vom 14. bis 22. April ging gar nichts mehr. 100.000 Flüge wurden in Europa und 40.000 in Deutschland gestrichen.

Bei diesem Ereignis zeigte sich die Trennung der Welten erneut, die wir seit Herbst letzten Jahres haben. Denn die einen erlebten die eine Woche andauernden Flugausfälle und das damit einhergehende Verkehrschaos als Katastrophe, während die anderen die himmlische Ruhe am Himmel als Segen und als kurzzeitiges Paradies auf Erden empfanden. Erstmalig war wahrnehmbar, wie der Himmel tatsächlich ohne wolkenerzeugende Kondensstreifen und damit auch ohne Chemtrails aussieht!

Die Aschewolke brachte jeden, der gerade unterwegs war und möglicherweise gerade zwischen zwei Welten bzw. Lebenssituationen pendelte, zu einer Entscheidungsmöglichkeit über die künftige Standortfrage. Wer seinen Platz gefunden hatte, erlebte das Chaos nur am Rand und konnte die geschenkte Zeit unter einem strahlend blauen freien und ruhenden Himmel genießen. Und wer noch nicht wusste, wo sein wahrer Standort ist, wurde möglicherweise vor die Entscheidung gestellt, an jenem Ort gestrandet zu sein, der für ihn vielleicht der passende ist. Wie auch immer es der einzelne erlebte – es ging um die Standortfrage und den eigenen Platz, dem Zuhause.

Fernbeziehungen wurden dabei ganz besonders auf die Probe gestellt. Menschen, die sich besuchen wollten, konnten sich nicht sehen, weil kein Flugzeug startete. Und Menschen, die abreisen und sich verabschieden wollten, mussten zusammenbleiben. Ähnlich wie bei dem Schneechaos Anfang des Jahres waren wir alle zur Besinnung auf den Ort angehalten, an dem wir gerade waren. Und darum geht es im Moment auch – sich zu finden, seinen eigenen Platz, sein inneres und äußeres Zuhause auf dem Planeten. Und oft können wir solcherlei Entscheidungen erst dann fällen, wenn wir unter Druck sind.

Erneut war es die Erde selbst, die uns eine länderübergreifende Erfahrung schenkte und uns damit zeigte, wie sie nur mit wenigen Mitteln die Ordnung der Gesellschaft durcheinanderbringen kann. Dass dies direkt von Island ausging und sich auf ganz Europa ausdehnte, ist auch nicht zufällig, da Europa sich im Moment in einem Umbruch befindet. Island, das durch die Finanzkrise ausgeblutet ist, ist im Wandel, ebenso wie die gesamte EU – heute mehr denn je, seit entschieden wurde, dass der Euro auf der Kippe steht. Der Vulkan hat dabei neue Elemente aus dem Erdinneren an die Oberfläche und an die Luft gebracht, die zu dieser Umwandlung beitragen. Gleichzeitig wurden alte Inhalte verbrannt, denn das feurige Ereignis geschah auf der Feuerinsel Island. Das Klima konnte sich durch die Flugverbote ebenfalls erholen, und wir bekamen einen Einblick darin, wie friedlich es ohne Luftverkehr auf Erden sein kann und wie klar der Himmel aussieht, wenn keinerlei Emissionen ihn durchziehen. Dieses Ereignis schenkte uns außerdem eine Entschleunigung, etwas das Teil des Wandels ist.

Natürlich gab es zu diesem Ereignis auch Kontroversen und Streitereien um die Gefahr, die von Aschepartikeln ausgeht. Manche Quellen sprachen auch davon, dass im Hintergrund NATO-Übungen stattfanden, für die der Luftraum in Wirklichkeit abgesperrt worden war. Auch in diesen zwei Sichtweisen zeigt sich die Trennung der Welten: Wie sehen wir die Welt? Nehmen wir die Dinge, die passieren, als Geschenk an (ohne blauäugig zu sein) oder vermuten wir hinter allem ein Komplott der Regierung?

Die Aschewolke hat einen Raum geschaffen. Sie hat Menschen zusammengeführt, die sich sonst nie begegnet wären. Sie hat diejenigen getrennt, die ihren inneren Raum bereits woanders wahrnahmen. Sie ließ jene aufatmen, die dem Fluglärm tagein tagaus ausgeliefert sind. Sie zwang Politiker und Fluggesellschaften zum Umdenken, um in künftigen Situationen schneller reagieren zu können. Sie ließ Raum für etwas, was wir am Himmel normalerweise nicht wahrnehmen. Und sie ließ alle Menschen Europas erkennen, wie sich eine Welt ohne Flugzeuge anfühlen würde.
(S. Kreth, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 72, Juni/Juli 2010)
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#3270
Andrea
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Aw: Die Ölkrise 26.06.2010 14:38  
Was wäre wenn…

es kein Öl mehr gäbe?

Am 20. April explodierte im Golf von Mexiko eine Ölbohrinsel von BP. Als die Ölplattform auf den Meeresgrund sank, fing das Öl an, aus dem Bohrloch auszulaufen. Seitdem fließen täglich 15 Millionen Liter Erdöl ins Meer, und alle Versuche, das Loch zu stopfen, schlugen fehl. Die schwarzen Schlacken haben inzwischen die US-Küste erreicht und bedrohen gerade das Leben unzähliger Seevögel und Meeressäugetiere, einschließlich der dort beheimateten Wale.

Angesichts solch einer Ölkatastrophe fragt man sich, wie Energiekonzerne wie BP oder Halliburton sich die Zukunft vorstellen. Der Wandel und die damit einhergehenden Licht- und Energieeinströmungen verschiebt jetzt kontinuierlich die Strukturen und die tektonischen Platten. Dadurch kommt es nicht nur zu mehr Erdbeben und Vulkanausbrüchen, sondern auch zu Veränderungen im Zugang zum Erdöl. Jede Verschiebung kann auch mit einer Verschiebung der unterirdischen Kavernen einhergehen, in denen das Öl lagert. Auf diese Weise kann ein Bohrloch entweder aufreißen oder sich verschließen. Mutter Natur bringt sich gerade ins Gleichgewicht und sperrt den Hahn entweder zu oder verlagert ihn. Jedenfalls kommt es mir so vor, als ob Gaia das tut. Immerhin geht es hier um den Kittstoff, den sie nicht nur benötigt, um Bruchstellen zu kitten, sondern auch, damit die tektonischen Platten genug geschmiert sind, wenn die Bewegungen sich fortsetzen.

Spinnen wir diesen Gedanken einmal weiter, dann müsste klar werden, dass es immer gefährlicher, unergiebiger und kostspieliger werden wird, nach Öl zu bohren. Die Energiekonzerne, die das weiterhin tun, werden immer höhere Kosten für Unfälle wie im Golf von Mexiko aufbringen müssen. Ganz zu schweigen von denen, die entstehen, wenn Öltanker havarieren. Denn auch solche Unfälle nehmen ja zu, wie wir sehen. Und auch das hat zum Teil mit dem Wandel zu tun, denn die strukturelle Instabilität, in der wir leben, seit die Materie feinstofflicher wird, macht nicht vor den Schiffen Halt. Schlussendlich läuft es darauf hinaus, dass es notwendig wird, mit dem Öl aufzuhören und Alternativen dafür zu finden – nicht nur um Mutter Erdes willen, sondern auch um unser und der Tiere willen, die durch das Öl immer öfter verenden. Was aber passiert, wenn es kein Öl mehr gibt? Wie sähe eine Welt aus, der das Öl ausgeht?

Zunächst wäre nicht mehr genug Benzin da, damit alle weiterhin mit dem Auto fahren können. Zuerst würde gespart werden, dann würden immer mehr Menschen ihr Auto stehen lassen, bis nur noch Krankenwagen und Taxis fahren dürften. Diese Übergangssituation wird so lange so bleiben, bis Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf dem Markt wären. Und der Druck sowie die Unruhen auf den Straßen würde die Autohersteller anspornen, dies bald zu tun. Flugzeuge würden nicht mehr fliegen, was einerseits die übrig gebliebenen Transportsysteme überlasten würde, aber auch für eine himmlische Ruhe und einen klaren chemtrailsfreien Himmel sorgen würde. Der größte Teil des Big Business würde zum Erliegen kommen, weil niemand mehr kurzfristig verreisen kann. Etliche Branchen, die auf den Transport von Waren angewiesen sind, würden brachliegen und müssten sich regional orientieren. Die Kosmetikbranche, Gummihersteller und viele andere Produktionsarten würden zum Erliegen kommen.

Auch Pharmafirmen hätten Einbußen; es käme zur Medikamentenknappheit. Wissenschaftler und Fabrikanten müssten fieberhaft nach neuen Materialien forschen, die die erdölbasierten Dinge ersetzen könnten. Hätten wir gerade Winter, würde es bei vielen Menschen sehr kalt werden. Die Cafés in den Städten wären überfüllt, weil viele hingehen würden, um sich aufzuwärmen. Weil viele arbeitslos würden und zunächst keine Alternative wüssten, würde es viele Obdachlose geben, Hungersnöte, eine steigende Kriminalität, aber auch Tauschhandel. Die Landwirtschaft würde boomen, und die Menschen würden zusammenrücken, erfahren, wie ihr Leben sich entschleunigt. In den Städten wäre schon bald wieder eine klare Luft. Auf vielen Straßen können wieder Kinder spielen.

Es würde eine Deglobalisierung stattfinden, bei der jede Region, Stadt oder Stadtteil sich selbst organisieren würde. Einige würden aufatmen und sich darüber freuen. Viele müssten aber auch von vorne anfangen. Eine erschreckende Vision? Oder etwas, mit dem wir umgehen könnten? Jeder Übergang ist schwer, wenn er aus Zwang heraus geschieht, dann nämlich, wenn man bis zuletzt wartet, um etwas zu ändern. Aber was wäre die Alternative? Die Alternative wäre, dass die Verantwortlichen bereits jetzt anfangen, Alternativen für das Öl zu finden, das uns in etwa 10 Jahren sowieso ausgegangen sein wird. Firmen wie BP oder Shell und viele andere Firmen, die vom Öl abhängig sind, könnten schon jetzt überlegen, was sie machen werden, wenn es kein Öl mehr gibt. Fluggesellschaften arbeiten bereits an neuen Antrieben, die auf Wasserstoff und sogar auf Anti-Gravitations-Antrieb basieren. Autobauer haben angefangen, Wasserstoff- und Elektroautos zu konstruieren. Und die Energiekonzerne sollten das jetzt ebenfalls tun: mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien, mit neuen Methoden, um Häuser zu heizen. Denn was ist, wenn die Ölkatastrophe vom Golf von Mexiko wirklich nur der Anfang war und wir schon bald gezwungen sind, ohne Öl auszukommen? (© SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 72, Juni/Juli 2010)
www.energie-der-sterne.de/Impressum/Lich...ise/die_olkrise.html
 
Letzte Änderung: 26.06.2010 14:43 von Andrea.
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Andrea
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Aw: Energie-Alternativen 26.06.2010 14:50  
Energie-Alternativen

Während die großen Energiekonzerne die Preise immer mehr in die Höhe treiben, Ölkonzerne eine Havarie nach der anderen verursachen und AKW´s immer mehr Störungen melden, kümmern sich fortschrittlich denkende Menschen um zukunftsweisendere Energie-Alternativen.

In den Schweizer Alpen ist eine riesige energieautarke moderne Berghütte entstanden, die mit seiner eckigen Form wie ein geschliffener Kristall aussieht. Die Neue Monte-Rosa-Hütte über Zermatt deckt 90 Prozent ihres Energiebedarfs selbst ab. Sie besteht aus Solarzellen und Sonnenkollektoren und einem Blockheizkraftwerk, das mit Rapsöl betrieben wird und bei Sonnenmangel einspringt, sowie einer Wasseraufbereitungsanlage, die das Schmelzwasser miteinbezieht.

Ein Landwirt in Norddeutschland speist seine durch eine Biogasanlage zuviel produzierte Wärme seit wenigen Monaten ins öffentliche Schwimmbad, der Schule und der Turnhalle des Dorfes ein.

Im französischen Toulouse wird derzeit eine Technik getestet, bei der der Druck, den Fußgänger erzeugen, wenn sie über spezielle Gehwege gehen, Energie erzeugt, mit der man die Straßenlampen beleuchten kann.

Auch in der Wasserversorgung gibt es Ideen und Fortschritte. Vor der Hauptstadt Limas sind fünf riesige Netze gespannt worden, die Wasser aus Nebel gewinnen, der sich dort das halbe Jahr über auf die Hügel legt. Das Projekt, das von deutschen Biologen initiiert wurde, hilft den Vorortbewohnern Limas, denen kein fliessendes Wasser und kein Brunnen zur Verfügung steht. Für Afrika gibt es Pläne, mit Solaranlagen eine Meerwasserentsalzungsanlage mit Energie zu versorgen, dessen Wasser in Gewächshäuser in der Sahara fliessen soll. Investoren werden dafür aber noch gesucht.

Der Bau am ersten Offshore-Windpark vor der Nordseeinsel Borkum hat im April begonnen. Noch in diesem Jahr sollen die ersten von 80 Windrädern Strom liefern. Mitte 2011 wird der Windpark fertiggestellt sein.

Weitere gute Meldungen aus dem alten Energiesystem gibt es auch. Der Energiekonzern GDF Suez hat im Februar angekündigt, ein geplantes Kohlekraftwerk in Stade nicht zu bauen. Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Gaspreis nicht mehr an den Ölpreis gekoppelt werden darf.

Und die Bremer Stadtwerke haben angefangen, durch ein spezielles Müllverbrennungsverfahren Strom zu gewinnen. (aus: Wandelereignisse, LICHTSPRACHE Nr. 72, Juni/Juli 2010) www.energie-der-sterne.de/Newsletter/News/news.html
 
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