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THEMA: 1. Meditation: 17. Dezember 2009 - 19.30 Uhr
#1455
1. Meditation: 17. Dezember 2009 - 19.30 Uhr 17.12.2009 18:59  
Hallo zusammen,

ich freue mich, dass wir uns wieder zu einer gemeinsamen Meditation zusammenfinden wollen.

Das Thema der heutigen Meditation ist es, über den Sinn des menschlichen Lebens zu meditieren. Da einige kein spezielles Thema gewünscht habe, werde ich nicht viel dazu schreiben, nur folgende Anregung von meiner Seite:

Wie in einem anderen Thread dargelegt, denke ich, dass es unsere einzige Aufgabe ist, uns selbst mit den Geschenken, mit denen wir auf diese Welt gekommen sind, vollkommen zum Ausdruck zu bringen, mit unseren Fähigkeiten, Talenten, aber auch unserer ganz spezifischen Art, zu reden, zu lachen, mit uns selbst und anderen umzugehen... Wir sind nicht hier, um anderen nach den Augen zu gucken, uns anzupassen und andere zu "schonen". Jeder ist einmalig, unverwechselbar, ein einzigartiges Geschenk an alle und jeden, mit denen wir in Berührung kommen.

19.30 Uhr Einstimmung

Wir stimmen uns ca. 5 Minuten auf die Meditation ein, werden ruhig, achten auf unseren Atem, wie er kommt und geht, werden uns unseres Körpers, unserer Gedanken, unserer derzeitigen Gefühle gewahr und erreichen schließlich den Zustand, in dem wir uns als Beobachter unserer selbst wahrnehmen können. Wir sind vollkommen im Hier und Jetzt.

19.35 Uhr Meditation

In der Position des Beobachters können wir uns selbst aus einer gewissen Distanz wahrnehmen, uns selbst in den Arm nehmen, unser So-Sein objektiver erkennen. Wir gehen in ein Gefühl der Liebe, der Wärme und Geborgenheit und durchdringen uns selbst, jedes Körperteil, unseren Geist und unsere Seele damit. Wir empfinden Mitgefühl für uns selbst. Unsere Gedanken und Gefühle sind von Liebe und Wertschätzung uns selbst gegenüber erfüllt. Wir wissen, dass wir eine Schöpfung der Ur-Kraft sind. Jeder Schöpfung geht eine Vision im Geiste voraus und beständiges Imaginieren. Auch wir wurden so geschaffen, d. h. dass etwas uns gewollt, geplant, erdacht hat - genau so, wie wir sind. Jeder Atemzug, jeder Herzschlag erinnert uns daran, dass wir unendlich geliebt und unterstützt sind in allem, was uns wichtig ist, dass das Leben in jedem Augenblick bedingungslos "Ja" zu uns sagt. Wir alleine bestimmen, wohin die Reise geht und wie wir in jedem Moment agieren und reagieren wollen.

Wer bin ich?
Was ist mir wichtig?
Was macht mich einzigartig?
Welche Erfahrungen wiederholen sich immer wieder und weisen mich daraufhin, wo ich besser mit mir umgehen sollte, mich selbst in den Mittelpunkt stellen sollte?
Was könnte der Sinn meines Lebens sein, was könnte mich glücklich machen in Anbetracht meiner Talente, der Dinge/Situationen/Menschen, die mir Freude bereiten?

19.55 Uhr Ausklingen

Wir spüren allmählich unseren Körper wieder, folgen wieder unserem Atem ins Hier und Jetzt. Das Gefühl der Liebe und Geborgenheit erfüllt uns immer noch und wir nehmen diese Liebe mit in den Alltag, wissend, dass es allein an uns liegt, ob wir uns geliebt und unterstützt fühlen.

Liebe Grüße,
Marion
 
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#1456
Aw: 1. Meditation: 17. Dezember 2009 - 19.30 Uhr 17.12.2009 20:15  
Danke liebe Marion,

Dein Meditationsvorschlag war für mich mehr als stimmig:
es war genau das, was ich jetzt gebraucht habe - und auch ein wunderbarer Spiegel zugleich: ja, in unserer Essenz wir sind eins.

Danke, es hat mir gut getan.

Alles (ist) Liebe,
Simona
 
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#1457
Harald
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Beiträge: 1342
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Geschlecht: männlich harald.kowalski Selbstentdecker.de Ort: Hamburg Geburtstag: 28.10.1965
Aw: 1. Meditation: 17. Dezember 2009 - 19.30 Uhr 17.12.2009 20:48  
Liebe Selbstentdecker,

zunächst dir, liebe Marion, herzlichen Dank für die tolle Idee und deinen Text, der mir genau die richtigen Worte mit in die Meditation gegeben hat. Ich bin sehr erfüllt grad und sehr dankbar. Heute war nämlich ein eher "finsterer" Tag für mich und Gott sei Dank habe ich um Punkt 19.20 Uhr hier reingeschaut und deine Erinnerung gelesen, sonst hätte ich unsere Meditation glatt verpasst. :)

Das Gefühl der Liebe und Geborgenheit erfüllt uns immer noch und wir nehmen diese Liebe mit in den Alltag, wissend, dass es allein an uns liegt, ob wir uns geliebt und unterstützt fühlen.
Genau das habe ich gespürt und genau das ist es, was ich suche und wonach ich mich sehne. Und gerade in der Meditation ist mir bewusst geworden, dass ich es mir eben nur zum Teil selbst geben kann, ich brauche dazu andere Menschen, ich brauche dazu Gemeinschaft. Sich geborgen und angenommen fühlen innerhalb einer Gemeinschaft, das fehlt mir. Liebe empfangen und Liebe geben, nicht nur aus mir selbst heraus (das funktioniert teilweise wunderbar), sondern auch ganz konkret in der Begegnung innerhalb einer Gemeinschaft. Ich merke, ich rede um den heißen Brei rum und es ist mir etwas peinlich. Es ist sowas wie Teil einer Familie zu sein, sich so angenommen fühlen, wie man eben ist und auch die anderen Familienmitglieder so anzunehmen, wie sie eben sind, gegenseitige Unterstützung, gegenseitiges Auffangen, Teil von etwas Größerem zu sein, nicht gleich dem ganzen Kosmos, sondern eben einem Verbund von Menschen. Zusammen heilen, zusammen wachsen, zusammen aufwachen, sich selbst in diesem Großen Ganzen aufgehen sehen und es auszudehnen auf weitere "Große Ganze" ... bis eben alles Eins ist ... ich weiß grad nicht, wie ich es ausdrücken soll, grad im Gefühl hatte ich noch alles parat

Jedenfalls habe ich uns etwa 20 Mitglieder des Forums konkret gesehen und gespürt in einem Raum im Kreis und es war große Vertrautheit da im Sinne von Verbundenheit und wortlosem Vertrauen. Es war wunderschön und es war genau das, was ich mir wünsche. Teil einer Gemeinschaft zu sein, die zusammen etwas bewegt und erschafft und dabei sich selbst heilt, jeder Einzelne und alle gemeinsam ... :)

So ungefähr, vielleicht schimmert es zwischen den Zeilen durch, was ich meine.

Liebe Grüße & vielen Dank
Harald

PS: das darf gerne zu einer ständigen Einrichtung werden, ich bin dafür immer offen und sehr gespannt, wohin es (ES) uns trägt ...

PPS: Ich habe jetzt unter "Unser Forum" einen Bereich "Forumsmeditationen" eingerichtet, dahin verschiebe ich dann später diesen Thread und unsere zukünftigen Medis können dann auch da rein :)
 
Letzte Änderung: 17.12.2009 20:54 von Harald.
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#1459
Aw: 1. Meditation: 17. Dezember 2009 - 19.30 Uhr 17.12.2009 21:18  
Ja, Harald, es "schimmert" ganz toll zwischen den Zeilen - Deine gefühlten Gedanken kommen genau so an, wie Du es meinst und sie tun richtig gut!

Für mich war heute auch kein leichter Tag - ich musste (schon wieder! ) Abschied nehmen, nach dem Motto "Stirb und werde"...

Nur, ich vergesse immer, wenn ich "sterben" muss, dass danach auch "werden" kommt... das war eben das Drama, das wir jetzt gemeinsam durchbrechen! WOW!

Daher war die Medi wie Balsam auf meiner (ah so alten) Seele. Ja, sie ist immer noch...ich will dieses Gefühl nicht zerreden..

Danke Marion
Danke Harald

...und trotzdem:
@Harald: der Spiegel ist wieder da: in der Zeit, als Du über Gemeinschaft geschrieben hast, habe ich den Thread "2010 und Silvester" geöffnet. Ist DAS nicht IRRE???? dies ist aber eine TURBOzeit, oh man...
 
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#1460
Maren
Passagier
Beiträge: 384
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Geschlecht: weiblich Ort: Hamburg Geburtstag: 16.11.1968
Aw: 1. Meditation: 17. Dezember 2009 - 19.30 Uhr 17.12.2009 21:23  
Liebe Selbstentdecker...

...eigentlich möchte ich hier "Liebe Freunde" schreiben, aber das ist ein komisches Gefühl, weil man sich ja nicht persönlich kennt...

Also, mein Tag war das heute auch nicht gerade und auch ich hätte die Meditation vergessen, wenn ich nicht einfach so mal nebenbei reingeschaut hätte. Ich bin unglaublich erschöpft und müde und dachte, ich würde bei der Medi einschlafen. Tatsächlich bin ich aber relativ schnell bei der Einstimmung ins Gefühl gekommen. Ich "sah" Euch Forumsmitglieder und hatte tatsächlich das Gefühl, eine Verbindung zu Euch zu haben, daß wir alle auf der gleichen Ebene waren. Verbundenheit.

Ich wollte beim Mitgefühl für mich selber bleiben und darüber meditieren, und als ich mich gerade selbst "umarmt" habe und mir prompt die Tränen zu fließen anfingen klingelte mein Telefon . Ich durfte es nicht abschalten, und es war auch meine Hausärztin. Das Gespräch war wichtig. Allerdings hatte ich Mühe, ins reale Gespräch zu finden. Anschließend habe ich natürlich nicht mehr in die Meditation zurück gefunden.

Aber trotz der Kürze meiner Meditationszeit habe ich das Feld gespürt, das sich aufgebaut hat, durch meine müde Erschöpfung hindurch.

Danke Euch allen und viele liebe Grüße,

Maren
 
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"Der Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein. Das Glück in uns ist die Verbindung zum Universellen Bewußtsein." - Dalai Lama
#1462
Aw: 1. Meditation: 17. Dezember 2009 - 19.30 Uhr 17.12.2009 23:14  
Ja, Maren, mir geht es genauso. Bei der Anrede überlege ich immer, was ich schreiben könnte, da mir ein "Hallo" zu unpersönlich ist und wir doch so vieles Persönliche und Berührende miteinander teilen, viel mehr als es oft im direkten Kontakt mit den Menschen in unserem Alltag möglich ist oder geschieht. Und ist es nicht wunderschön, dass wir uns hier zusammenfinden, weil wir uns alle immer wieder für die Menschen entscheiden, die in diesem Forum aktiv sind? Dass wir mit jeder neuen Nachricht, die wir einstellen, unser Vertrauen zum Ausdruck bringen, dass die Einblicke, die wir in unser Seelenleben gewähren, hier gut aufgehoben sind? Wenn wir uns alles selbst aussuchen, was wir im Leben erleben, die Menschen, Situationen etc., dann haben wir uns doch auch auf einer anderen Ebene dazu entschieden, uns in diesem Leben hier im Forum zusammenzufinden, um uns gegenseitig auf unserem Weg zu helfen. Ich finde, dass dies ein schöner Gedanke ist. Wir kennen uns seit ewigen Zeiten! Wer weiß, was uns aus anderen Leben miteinander verbindet!

Daher finde ich es durchaus angebracht, eine persönlichere Anrede zu wählen.

Liebe Seelenfreunde,

es freut mich, dass die Meditation ein solchen Anklang gefunden hat und anscheinend für einige genau das war, was wir heute gebraucht haben. Mehr als alle anderen Diskussionen, die durchaus ja auch mal kontrovers sein können, hilft mir die gemeinsame Meditation doch, mich mit Euch verbunden zu fühlen und mich daran zu erinnern, dass wir hier zusammenkommen, um uns gegenseitig zu helfen und aufzubauen.

@Harald: Du hast das wunderbar in Deiner Nachricht auf den Punkt gebracht.

Harald schrieb:
Genau das habe ich gespürt und genau das ist es, was ich suche und wonach ich mich sehne. Und gerade in der Meditation ist mir bewusst geworden, dass ich es mir eben nur zum Teil selbst geben kann, ich brauche dazu andere Menschen, ich brauche dazu Gemeinschaft. Sich geborgen und angenommen fühlen innerhalb einer Gemeinschaft, das fehlt mir.

Um die Diskussion von vor einigen Tagen weiterzuführen: Einen Mangel wahrzunehmen hilft uns ja wunderbar zu erkennen, was wir uns eigentlich wünschen. Und genau das ist ja der Sinn von Kontrastsituationen, in denen wir das erleben, was uns nicht gut tut oder was uns fehlt, die uns aber dadurch auch unsere Augen öffnen für das, was wir wirklich wollen. Und das ist doch wundervoll, wenn es Dir jetzt klar geworden ist. Jetzt weißt Du, worauf Du eigentlich Deine Aufmerksamkeit richten willst, welche "Schwingung" Du eigentlich aussenden willst. Alles andere, Gegenteilige kannst Du jetzt los lassen. Es ist nicht mehr wichtig, weil es seinen Sinn erfüllt hat... :)

Harald schrieb:
Liebe empfangen und Liebe geben, nicht nur aus mir selbst heraus (das funktioniert teilweise wunderbar), sondern auch ganz konkret in der Begegnung innerhalb einer Gemeinschaft. Ich merke, ich rede um den heißen Brei rum und es ist mir etwas peinlich. Es ist sowas wie Teil einer Familie zu sein, sich so angenommen fühlen, wie man eben ist und auch die anderen Familienmitglieder so anzunehmen, wie sie eben sind, gegenseitige Unterstützung, gegenseitiges Auffangen, Teil von etwas Größerem zu sein, nicht gleich dem ganzen Kosmos, sondern eben einem Verbund von Menschen.

Du hast wunderschöne Worte gewählt, um auszudrücken, was Dein Wunsch, nein, Deine neue Realität ist, die Du Dir selbst erschaffen möchtest. Und Du kannst immer wieder in das Bild gehen, das Du in der Meditation zu diesem Text "gesehen" und gefühlt hast, um die entsprechende Schwingung auszusenden und zu einem Teil Deiner Wahrheit zu machen, nach dem Motto: "Ich genieße es, mich in einer Gemeinschaft von liebevollen und gleichgesinnten Menschen geborgen und angenommen zu fühlen."

Ich befinde mich auch gerade in einer Situation, in der ich jetzt - ein Jahr nach dem Beginn meiner systematischen Beschäftigung mit Realitätsgestaltung etc. - wirklich mir selbst beweisen und anwenden muß, was ich - zumindest rein theoretisch - gelernt habe. Vieles ist mir wirklich bewusst, aber ich merke immer mehr, wie wichtig das Gefühl ist, dass es im Grunde alles ist. Wir können im Kopf haben, was wir wollen, aber unser Lebensgefühl ändert sich dadurch nur langsam. Ich verstehe jede Situation in meinem Leben im Grunde, aber ändern tut sie sich dadurch noch lange nicht. Erst wenn wir anders fühlen, verhalten wir uns auch anders. Ich weiß zum Beispiel, dass Selbstliebe und positive Selbstzentrierung, aber auch anderen Grenzen setzen und meinen "Raum" beanspruchen und hier absolute Regentin zu sein, für mich wirklich Fokus-Themen sind, ich bin mir bewusst, dass ich ein Anrecht darauf habe. Ich kann mich auch wunderbar in Gedanken in den Arm nehmen, sobald aber Menschen aus meinem Alltag auftauchen, verpufft diese innere Sicherheit wieder sehr schnell. In das Gefühl kann ich mich nur in der Meditation "einfühlen" und es so verankern. Wenn ich lange das dazugehörige Gefühl "eingeübt" habe, kann da draußen passieren, was will. Ich ruhe in mir und kann selbstsicher meine "Wahrheit" zum Ausdruck bringen...

Liebe Grüße,
Marion
 
Letzte Änderung: 17.12.2009 23:15 von .
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